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Gedichte
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Auf der anderen Seite des Weges
Ich bin in das Zimmer nebenan gegangen.
Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
Gebraucht nie eine andere Redeweise,
seit nie feierlich oder traurig,
lacht weiter über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich.
Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
Ich bin nicht weit weg.
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
(nach Charles Peguy)
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Erloschen ist das Leben dein,
Du wolltest noch gern bei uns sein.
Wie schmerzlich war's vor dir zu steh'n
Dem Leiden hilflos zuzusehen
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft
Und hab für alles Dank.
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Grenzen sind gefallen,
Raum und Zeit zählen nicht mehr.
Der Mensch, der zu uns gehörte,
ist nicht mehr an unsere Seite.
Aber da ist seine Liebe,
die uns begleitet und beschützt,
die uns umarmt und tröstet
und die für immer bei uns bleiben.
Der Tod ist die Grenze des Lebens.
Aber nicht die Liebe
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Du möchtest nein sagen,
wenn der Mensch dich verlasen muss,
dem dein ganzes Herz gehört.
Nein bitte nicht. Du möchtest sagen,
bleib doch, ich liebe dich.
Er aber braucht dein Ja,
um gehen zu können,
um in die Geborgenheit zu finden,
nach der seine Seele sich sehnt.
Der Tod ist wie ein dunkles Tor;
Wir gehen hindurch – und sind daheim.
(Peter Lippert)
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Du kannst Tränen vergießen, weil sie gegangen ist,
oder du kannst lächeln, weil sie gelebt hat.
Du kannst die Augen schließen und beten, dass sie zurückkommen wird,
oder du kannst die Augen öffnen und sehen, was von ihr geblieben ist.
Dein Herz kann leer sein, weil du sie nicht mehr sehen kannst,
oder es ist voll von Liebe, die sie mit die geteilt hat.
Du kannst dem Morgen den Rücken kehren und im Gestern leben
oder du kannst dankbar für das Morgen sein, eben weil du das Gestern gehabt hast.
Du kannst immer nur daran denken, dass sie nicht mehr da ist,
oder du kannst die Erinnerungen pflegen, und sie in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und deinen Geist verschließen,
leer sein und dich abwenden, oder du kannst tun,
was sie sich wünschen würde:
Lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen.....
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